Meine Hautkrankheit
Mein Werdegang der Krankheit
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Mit 18 Jahre (1995) hatte ich den ersten Abzeß in der linken Leiste. Ich schlich zu meinem Frauenarzt, der den Abzeß eröffnete und mir so eine Erleichterung verschafte. Ich kann mich noch wie heute daran erinnern, schon alleine der Gestank war fast unerträglich. Bis heute ist es auch meiner Mutter in Erinnerung geblieben. Nachca. 3 Tagen konnte ich dann wieder besser laufen und konnte auch wieder arbeiten gehen.

Immer wieder hatte ich solche Dinger, die sich dann wie von allein eröffneten, nachdem sie höllisch weh taten und ich zum Teil kaum laufen konnte. Jeder Arzt zu dem ich ging, meinte, cih sollte aufhören mich zu rasieren, es wären ja IMMER eingewachsene Haare. Damals glaubte ich den Ärzten, denn ich wußte es ja nicht besser.

Wenn ich bemerkte, das eine neue Beule kommt, schmierte ich immer ganz dick "Ichtolan" auf die Beulen und nach ein paar Tagen sah man einen kleinen gelben Kopf, denn ich dann mit einer desinfizierten Nadel aufstach und sich der Eiter aus dem Loch entleeren konnte. Danach machte ich "Polysept" darauf, denn das sollte einer erneuten Entzündung vorbeugen. Man tut halt alles, was der Arzt sagt, wenn man es nicht es nicht besser weiß ....

So gingen die Jahre ins Land und ich arrangierte mich mit den Beulen, die jetzt auch an den Oberschenkeln und auf dem Intimbereich auftraten. Ich behandelte sie mit den Salben, bis sie wieder verschwanden. 

1993 bekam ich einen ganz gemeinen Abzeß am Oberschenkel, der mich extrem beim laufen behinderte. So ging ich mal wieder zu meinem Hausarzt und der eröffnete ihn und entnahm eine Probe des dickrahmigen Sekrets und schickte es ein. Als die Ergebnisse kamen kam raus, dass es 3 Antibiotika gab, die eventuell helfen könnten. Leider wurden diese nicht von der Kasse übernommen und so war ich zu der Zeit nicht in der Lage sie mir zu kaufen. 
So verschrieb mir mein Arzt "Kaliumpermagnat", in dem ich Sitzbäder machte. Das Wasser war lila und nach mehrmaliger anwendung konnte man genau sehen, wo das Wasser war, denn meine Haut färbte sich braun. Es wirkte desinfizierend und ich machte das Sitzbad alle 2 Tage. Leider half es auch nichts, denn der nächste Abzeß zeigte ich in der Leistenregion.


Mein Frauenarzt verschrieb mir zuerst einmal die Pille (Diane 35), denn sie sollte mir helfen. Nach 6 Monaten setzte ich sie ab, denn ich bekam trotz allem Abzeße. Immer mehr wurden es sogar. Dann sollte ich "Minocyclin" nehmen. Dies tat ich auch fast 8 Monate, aber es zeigte auch keine Wirkung.


Die Ärzte waren einfach ratlos .....


Im Oktober 2005 hatte ichim Intimbereich einen ganz üblen ABzeß, wo sich mein Arzt nicht dran traute und er überwies mich ins Bethel Krankenhaus in Bielefeld. Dort in der Chirurgie schaute sich ein Assistenzarzt mein problem an und er griff sofort zum Höhrer und rief den Oberarzt dazu. Der kam dann auch promt und seine Worte waren: "Setz sie für morgen auf den OP-Plan." !!! Ich erinnere mich noch, dass sich mein Problem-Abzeß auf der Liege öffnete und alles rausfloss, ich aber trotzdem nicht gehen durfte.
Also blieb ich dort und wurde am nächten Tag operiert. Ich sollte die 2te an diesem Tag sein, mußte aber bis 19 Uhr warten. Den ganzen Tag bin ich auf der Station rumgetigert, bin fast durch gedreht, denn eine OP fand ich erschreckend.
Als ich dann irgendwann in der Nacht erwachte, fühlte ich nur noch Schmerz. Mein ganzer Körper tat weh und ich hatte einfach nur noch Angst. Dieses Erlebnis werde ich niemals vergessen. Damals wurden insgesammt 8 Abzeße entfernt. Die Verbandswechsel waren die Hölle, denn sie gingen immer zum säubern direkt in die Wunde, denn ich durfte die ersten 3 Tage nicht duschen. Nach 1 Woche Krankenhaus durfte ich wieder nach Hause. Ich konnte nichts tun, weder laufen noch sitzen, war völlig ausgeliefert. Jeden Verbandswechsel machte mein Arzt, 2 mal täglich in seiner Praxis und am Wochenende war ich im Krankenhaus zum verbinden. Ich lief wie Django, war zwischen den Beinen so gepolstert. 
Nach 8 Wochen normalisierte sich mein Leben wieder und ich konnte auch wieder arbeiten gehen. Aber es hielt nicht lange. Im Mai 2006 plagte mich das nächste Monster und ich entschloss mich, direkt in eine chirurgische Praxis zu gehen. Das war die beste Idee, die ich hatte, denn er machte die Beule auf und ich konnte wieder laufen. In regelmäßigen Abständen eröffnete er die Abzeß und behandelte mich. 
Im Mai 2007 beschlossen wir, da ich immer empfindlicher im Intimbereich wure, zu einer ambulanten OP, denn es ich hatte 4 Abzeße auf einmal. Ich fand mich mit der Vollnarkose ab, denn dass war für mcih die beste Option. Leider half die auch nicht wirklich, denn schon 6 Wochen später hatte ich eine erneute ambulante OP bei ihm. 
Anfang August 2007 hatte ich wieder einen ganz bösen und riesigen Abzeß, der mir die recht Schamlippe komplett zuschwoll. Mein Chirurg gab mir eine Überweisung ins Krankenhaus, um ihn entfernen zu lassen. Ich direkt in die Kinik, die Chirurgenschicken mich allerdings direkt zur Frauenklinik, die mich umgehen für die OP vorbereiteten. Am selben Abend wurde der Abzeß eröffnet und eine sogenannte "Lasche" eingesetzt. Im endeffekt ein Tuch, was das Sekret auffangen soll, was noch abläuft. Leider haben sie den Abzeß NUR gespalten.  Heute kann ich mich allerdings glücklich schätzen, dass ich in dem Krankenhaus war, denn von denen bekam ich auch die Diagnose "Akne inversa" !!!!!!! 

Ende August war ich bei meiner Mutter und meiner Schwester zu Besuch, als mich die nächsten Beulen lahm legten. Dort bin ich zum ortsansässigen Chirurgen gegangen, dem ich die Problematik von Akne inversa schilderte. Er interessierte sich nicht wirklich dafür und wollte sie unter örtlicher Betäubung eröffnen. Ich weigerte mcih und wollte eine Einweisung ins Krankenhaus haben, was er ernergisch ablehnte. So bin ich ohne Einweisung ins Marienhospital in Erwitte gegangen und die Chirurgen dort waren sehr verständnisvoll. Sie verstanden auch den psychischen Faktor der Akne inversa und operierten mich noch am selben Tag an 2 Stellen. Auch der Aufenthalt in dem Krankenhaus war sehr angenehm, denn die Ärzte nahmen sich Zeit für den Patienten. Ich blieb noch einige Zeit bei meiner Familie und so kam es, dass ich 2 Wochen später erneut einen Abzeß am Oberschenkel hatte, denn ich mir wieder in dem Krankenhaus entfernen ließ. Sobald ich konnte, fuhr ich nach dem Aufenthalt im Krankenhaus nach Hause. Aber Ruhe hatte ich leider nicht, denn die Op Wunden schmerzten mcih dermaßen, dass mein Chirurg sich keinen Rat wußte und mich ins Krankhaus einwies. Dort wure am nächten Tag ein CT gemacht. Das CT ergab dann, das unter dem operierten Wunden noch Entzündungsherde sitzen, die irgendwann nach oben kommen. Ich was einfach nur noch fassungslos. Ich bekam diverse Antibiotika und Schmerzmittel durch einen Zugang. Nach 6 Tagen wurde ich entlassen.
Einen Tag später fuhr ich wieder zu meiner Schwester, denn meine Nichte hatte einen Auftritt und sie wünschte sich, dass ihre Tante auch dabei ist. Ich genoß diesen Auftritt, denn es machte Spaß den Kindern zuzuschauen. Allerdings hielt dieses Gefühl nicht lange, denn die offenen Wunden fingen wieder an zu schmerzen und ein neuer Abzeß meldete sich am anderen Oberschenkel. Ich wollte ihr den Tag nicht verderben und hielt bis zum nächsten Morgen durch udn dann brachte meine Schwester mich mal wieder in Krankenhaus. Am gleichen Tag wurde ich noch operiert und hatte dann 3 offene Wunden. 
Wie oft habe ich mcih in der Zeit schon gefragt, warum gerade ich Warum pasiert mir das alles Wenn ich meien Familie nicht gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich durchgedreht.

Als es mir wieder besser ging, fuhr ich wieder nach Hause, denn ich hatte eine Beziehung, um die ich mich kümmern mußte. Mein Freund war Gott sei Dank sehr verständnisvoll. Alles lief gut, die Wunden heilten und mein Arzt war sehr zufrieden. Tja und keine 3 Wochen nach der letzten OP kam eine neue Beule, die mir vor Schmerzen die Tränen in die Augen schließen lies.  Ich also zu meinem Chirurgen, der mir die Einweisung gab. Es war ein Freitag. Ich in die Klinik, die mich nicht unter Vollnarkose operieren wollten, sondern nur mit örtlicher Betäubung.  Ich frage mcihheute noch wie das gehen soll, denn bei einer hoch entzündeten Abzeß schlägt doch keine örtlich Betäubung an !!! Also verlangte ich meine Einweisung wieder und fuhr zu meiner Schwester, die mich am Bahnhof abholte und umgehend ins Krankenhaus brachte. Dort wurde ich ohne Probleme aufgenommen und als die Ärzte und Schwestern mich sahen, bedauerten das alle und hofften für mcih, dass ich nach der OP endlcih mal ein bißchen Ruhe hätte. Sagstag morgen wurde ich operiert und als ich endlich wieder klar war, rief ich bei meiner Schwester an. Mein Schwager erklärte mir, dass sie einen leichten Schlaganfall hatte und im Krankenhaus ist. Das war ein Schock für mich, denn wenn sie ausfällt, ist es schwer für meinen Schwager mit 2 Kindern, die kleinste war damals 9 Monate und super anstrengend. Also hab ich mich am nächten Morgen entlassen und bin zu ihnen geeilt. Das ging auch einigermaßen, solange ich viele Pausen machte und nicht all zuviel lief. Allerdings ging das nicht lange gut, denn rund um die OP-Wunde wurde alles rot und tat auch dementsprechend weh. Ich hatte mir eine Wundinfektion zugelegt und mußte 4 Tage nach meiner Entlassung wieder ins Krankenhaus. Dort bekam ich 10 Tage lang Antibiotika durch einen Zugang. Verbrachte sogar meinen Geburtstag im Krankenhaus. Für mich brach eine Welt zusammen .... Als ich wieder entlassen wurde, war meine Schwester Gott sei Dank auch aus dem Krankenhaus entlassen. 

Fortsetzung folgt ......


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